Lex Leroy art

Über meine Arbeit — Lex Leroy
Meine künstlerische Sprache ist auf der Straße entstanden. In den 80er- und 90er-Jahren hat mich die Street-Art-Bewegung geprägt – ihre Unmittelbarkeit, ihre klare Formensprache, die Direktheit, mit der ein Bild im öffentlichen Raum funktionieren muss. Aus dieser Zeit stammt etwas, das mich bis heute begleitet: die Überzeugung, dass ein Werk sofort wirken muss, bevor es erklärt wird.
Von dort aus habe ich mich Schritt für Schritt in Richtung Leinwand und Galerie bewegt, mit Umwegen über Photographie, Grafik- und Digitaldesign. Diese Stationen haben meine Bildsprache nicht verwässert, sondern präzisiert.


Teneriffa – der Ort, der mich zur Kunst zurückgebracht hat
Von Sommer 2021 bis zum Sommer 2025 habe ich auf Teneriffa gelebt und gearbeitet. Diese Zeit war eine sehr positive, prägende Erfahrung: Sie hat mir geholfen, wieder in die Kunst hineinzufinden, nachdem ich lange davon entfernt war.


Prägend für meine mehrjährige Schaffensphase und Bildsprache auf Teneriffa war: das besondere Licht der Insel, der Sternenklare Nachthimmel, die Vegetation, die intensiven Farbpaletten der vulkanischen Landschaft, der Ozean und die Weite des Horizonts. Daraus sind mehrere Werkserien entstanden – mit klaren geometrischen oder Farblichen Kompositionen, die Themen wie Gleichgewicht, Unendlichkeit und kosmische Ordnung aufgreifen. Es sind Bilder mit starker visueller Präsenz und einer erzählbaren Geschichte dahinter.
Genauso wichtig war für mich das alte Erbe der Insel: die Guanchen, die Ureinwohner Teneriffas, die sehr spirituell waren und der Überlieferung nach möglicherweise sogar Pyramiden errichtet und ein erstaunliches kosmologisches Wissen besessen haben.

Ich habe selbst einige ihrer alten Kultstätten besucht und dort etwas gespürt, das ich am ehesten als Energien und Frequenzen beschreiben würde – ein Gefühl von Verbindung zu etwas Älterem und Größerem. Diese Erfahrung ist tief in das kosmologische Vokabular meiner Arbeit eingeflossen, das sich durch Kollektionen meine Kollektionen zieht.


Seit September 2025 lebe ich wieder in Deutschland. Das ist kein Bruch mit dieser Zeit, sondern ihre Fortsetzung: Ich nehme das, was mir Teneriffa an künstlerischer Klarheit und Inspiration gegeben hat, mit zurück in ein Umfeld, das mir jetzt mehr Struktur und Anschluss bietet, um daran weiterzuarbeiten.

Das thematische Fundament meiner Arbeit
Über alle Werkgruppen hinweg bewege ich mich in einem kosmologischen Vokabular: Schöpfung, verborgenes Wissen, Schwingung, Gleichgewicht zwischen Innen und Außen.


• In Sacred geht es um die sakrale Geometrie als Brücke zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten – eine Reise zur Selbsterkenntnis, das Loslassen von Angst und Zweifel.


Quant ist meine Annäherung an das Unbekannte selbst: eine Reise durch Raum und Zeit, Resonanz mit dem, was ich als kosmische Melodie empfinde.


Gate handelt von Durchgängen, Ritualen, Türen – jedes Bild in vier aufeinander abgestimmten Farben angelegt, mit einem bewusst unterschwelligen Effekt.


Gem erzählt von den mächtigen Urwesen, die das Universum formten und verborgen wurden, um Missbrauch zu verhindern.


Infinite sucht das Gleichgewicht zwischen oben und unten, zwischen innerer und äußerer Welt, in universeller Geometrie und fraktaler Korrelation.


Radiation nimmt die kosmische Hintergrundstrahlung als Echo der Schöpfung auf, verbunden mit heiliger Geometrie und der Wahrnehmung von Unendlichkeit.


• Unter Latest sammle ich aktuelle Arbeiten außerhalb dieser Serien – darunter Werke aus einer Teide-, einer Atlantis- und einer Arizona-Reihe, die noch keine eigenständigen Kapitel geworden sind, aber Ausgangspunkt für Neues sein könnten.


Wo ich jetzt stehe
Teneriffa hat mir das thematische Fundament gegeben, auf dem ich jetzt – zurück in Deutschland, mit mehr Struktur und Anschluss – weiterbaue. Die kosmologische Klammer meiner Arbeit bleibt bestehen. Was jetzt dazukommt, ist der Rahmen, sie konsequenter zu verfolgen.

 

Mit tiefer Dankbarkeit für diese lebensverändernde Reise freue ich mich, meine neue Sammlung von Kunstwerken mit Ihnen zu teilen, und lade Sie herzlich dazu ein, Ihr Herz für dieses einzigartige Erlebnis zu öffnen.

Mit freundlichen Grüßen,

Lex Leroy